Was bedeutet eigentlich ...

Wir sind lebendige Systeme, wir- unser Körper, unser Gehirn, unser Denken.

Nichts in uns läuft als mechanischer Prozess.

Wir alle sind Bestandteile eines Systems, in mir selbst, zu meiner Familie, meinen Freunden, meinen Kollegen, meines Umfeldes, der ganzen biosozialen und physikalischen Umgebung, d.h. Menschen, Tiere, Pflanzen, geographische Faktoren usw. Und wir alle versuchen, uns den jeweiligen Systemen anzupassen, um gut im Gleichgewicht zu bleiben. Diese Anpassung kostet oftmals ihren Preis. Wir stellen immer wieder fest, das lebende Systeme nicht vorhersehbar sind. Es sind diese Wechselwirkungen, die den Zusammenhalt des jeweiligen Systems ermöglichen. Der Blick von außen und von oben aus einer anderen Perspektive ermöglicht eine Sicht auf die beteiligten Parteien im System. Wer welchen Platz einnimmt und welche Wechselwirkungen hervorrufen kann. Die kleinsten Veränderungen, ja selbst nur der Blick aus der Vogelperspektive, zeigen Lösungsansätze.

… ist für mich eine Form der individuellen Beratung, die Menschen bei einer Reflexion und Gestaltung ihrer Arbeits- und  Lebenszusammenhänge begleitet.Das individuelle systemische Coaching & Supervision ist für Einzelpersonen aber auch für Gruppen geeignet.

Eine transparente, wertschätzende und nachvollziehbare Kommunikation etablieren – im Job und Zuhause – in allen Kontexten des Lebens. Mit der Nutzung von Problemlösungsstrategien ist es möglich, systemische Zusammenhänge zu erkennen. Dadurch gelingt es besser, Konflikte zu reduzieren und diese aufzulösen.

Durch die systemische Moderation für komplizierte Kontexte ergeben sich neue Blickwinkel und damit die Möglichkeit einer Entwicklung hilfreicher Lösungsansätze.

In den Gesprächen werden keine direktiven Lösungen angeboten, sondern das Wissen und die Ressourcen der Klienten nutzbar gemacht.

Ein möglicher Weg für die Coachees kann die Ermutigung bei der Formulierung und Erreichen von Zielen darstellen.

Als ich meinen Weg begonnen habe, war mir wichtig, die theoretischen Grundlagen der Psychotherapie kennen zu lernen. Was bedeutet eine leichte Depression zu haben? Was bedeuten Diagnoseschlüssel? Welche Zuschreibungen und Bewertungen werden erzeugt? Welche Zusammenhänge lassen sich daraus ableiten? Welche Leitsätze können daraus entstehen?

Aus meinen eigenen Erfahrungen weiß ich, dass die Diagnoseschlüssel sehr wichtig innerhalb des gesellschaftlichen Gesundheitssystems, im Zusammenhang mit den Krankenkassen, den Rententrägern etc. sind.

Für meine eigene Beratungstätigkeit ist wichtig:

Was macht es mit Menschen, wenn sie diese Zuschreibungen erhalten/Was löst es ihn ihnen aus?

Wie fühlen sie sich damit?

Ich selbst habe mich immer dagegen gewehrt, diese Zuschreibung zu „sein“. Ich habe für mich verstanden, dass ich nicht diese Diagnose bin. Es sind Momentaufnahmen, die auch zu mir gehören und ein Teil von mir sind.

Mein Ansatz ist, Menschen zu unterstützen, zu beraten und einen anderen leichteren, liebevolleren Umgang damit zu finden.

Die Hypnosystemische Therapie hat mein Leben sehr verändert. Ich hatte das große Glück, in der sysTelios Klinik selbst zu erfahren, welche Veränderungsprozesse im eigenen Erleben möglich sind.

Bei meinen vorherigen Therapien hatte ich immer den Wunsch, selbstwirksam Veränderungen herbeizuführen und Anleitungen für meinen Alltag zu integrieren. Ich wollte mein eigenes Gefühl der Hilflosigkeit überwinden und mein inneres Erleben verändern und nicht nur die eigene Verarbeitung meiner Traumata durchleben.

Mit der Hypnosystemischen Therapie lernte ich, dass das Erleben ständig aus den unbewussten und unwillkürlichen inneren Prozessen gesteuert wird. Es besteht oft eine Diskrepanz aus dem, was erlebt wird und dem tatsächlich Erlebten. Durch die Erkenntnis, dass ich die Expertin für mein eigenes Erleben bin, dass ich bewusst meine entstandenen Muster verändern kann, setzte sich mein eigener Heilungsprozess in Gang. Oft reicht heute ein Impuls aus und ich reflektiere mein inneres Erleben. Allein ein kurzes Innehalten, die Wahrnehmung meiner Atmung, die Veränderung meiner Körperhaltung bewirkt schon eine Veränderung.

Diese wunderbaren Erfahrungen möchte ich Ihnen gerne näherbringen. Ich möchte Sie einladen, auf die eigene Veränderungsreise zu gehen.

Seit nun mehr über 15 Jahren lebe ich mit der „Diagnose“ Fibromyalgie, mit chronischen Schmerzen schon sehr viel länger.

 Heute verstehe ich, dass mein Körper mir so wichtige Signale sendet. Wie eine kleine Ampel zeigt er mir an, wo eine Überlastung, wo eine Grenzüberschreitung stattgefunden hat.

Und ich bin dankbar dafür, zu verstehen:

  • dass ein Schmerz positiv beeinflussbar ist
  • den Schmerz nicht als einen Feind zu sehen, sondern als wirksamen Hinweis meines Körpers

Der liebevollere Umgang mit mir und meinen Körper hat vieles bewirkt. Heute gehe ich auch mal über meine Grenzen. Doch das geschieht bewusst und ich plane danach Ruhezeiten ein.

Wir sehnen uns als Betroffene oft nach dem großen roten Schalter, bei dem der Schmerz ausgeschaltet werden kann. Leider gibt es diesen nicht. Wir können Einfluss nehmen und einen anderen, einen liebevolleren Umgang mit dem Schmerz finden. Das ermöglicht uns eine Veränderung des Schmerzes. Gehen Sie mit mir neue Wege, ich lade Sie dazu ein, es auszuprobieren.